USB Sticks

Der Begriff „USB-Sticks“ ist wohl jedem bekannt, der einen PC zu Hause besitzt oder auf Arbeit mit einem Computer arbeitet. Doch nur die Wenigstens wissen, wofür das Akronym „USB“ steht. „USB“ ist Englisch und bedeutet Universal Serial Bus. USB-Massenspeicher wie der USB-Stick kommunizieren über den Universal Serial Bus und kommen daher zu diesen Namen. USB Sticks besitzen einen eingebauten Datenspeicher und gehören zur Standard-Hardware von einem Computer.

USB-Sticks sind im Gegensatz zu früheren Speichermedien wie Disketten wesentlich kleiner, stabiler, schneller und bieten einen riesigen Speicherplatz. Angefangen hat diese Hardware mit einer Kapazität von „nur“ 64 MB. Heute sind USB Sticks bei einer Kapazität von 16 GB, teilweise sogar 32 GB bis 64 GB angekommen. Die Technik wird sich immer weiter entwickeln und die Speicherkapazität steigen. USB-Sticks sind die Speichermedien der Zukunft.

USB-Sticks werden über einen USB-Anschluss an diverse externe Geräte angeschlossen, um Daten zu speichern, zu wechseln oder auch Systeme bzw. Programme vom Stick aus zu starten.

USB-Sticks gibt es aus verschiedenen Materialien. So sind USB-Sticks aus Kunststoff, aber auch aus Metall erhältlich. Selbst die Designs sind bei USB Sticks unterschiedlich. So gibt es winzig kleine USB-Sticks, die trotz ihrer geringen Größe eine Speicherkapazität von 16 GB haben. Auch USB-Sticks im Tier-Design oder Trickfilmfiguren sind heutzutage erhältlich. Selbst kleine Prinzessinnen kommen mit rosaroten Design auf ihre Kosten.

Trotz der hohen Speicherkapazität haben USB-Sticks auch Nachteile. So sind sie kaum in der Lage, über längere Zeit, Daten zu speichern, da Teile der USB-Sticks vom Verschleiß betroffen sind. Außerdem führt die Verwendung von USB-Sticks in Firmen oft zu Urheberrechts- und Sicherheitsproblemen, da ein USB-Stick und die auf diesem Speichermedium enthaltenen Daten vom firmeneigenen Systemadministrator nicht zu kontrollieren ist und es so zum unkontrollierten Datenaustausch zwischen firmeninternen und firmenexternen Computern kommt. So kann ungehindert schädigende Software eindringen und die Firma schädigen.

Trotz der Risiken hat sich der USB für Scanner, Tastaturen, Drucker, Netzwerk, Mäuse und ISDN als Schnittstelle oder auch Interface zum PC durchgesetzt.

Allerdings verlangten neue Applikationen nach höheren Datenübertragungsraten. So benötigen zum Beispiel CD-/DVD-Brenner, externe Festplatten, Bandlaufwerke und andere Peripheriegeräte höhere Übertragungsraten. Der USB 2.0 ist vierzig Mal schneller als sein Vorgänger USB 1.1. Dieser USB 2.0 ist abwärtskompatibel zum älteren Modell und bereits vorhandene Kabel und Geräte können weiterhin genutzt werden. Bei mobilen Geräten besteht die Erweiterung des USB 1.1 in einer kompakten Steckerbauform und zusätzlichen Features, die Strom sparen sollen. Der USB 2.0 erreicht im Gegensatz zu seinem Vorgänger eine Datenrate von 480 MBits. Während der USB 1.1 nur eine Datenrate von 12 MBits erreichte, schafft der USB 2.0 nun 480 MBits.

Inzwischen hat sich der USB-Stick zu einem USB 3.0 weiterentwickelt. Allgemein wird das als Super Speed bezeichnet. Der USB 3.0 verspricht eine Verzehnfachung der Datenübertragungsgeschwindigkeit und somit mehr Effizienz und Flexibilität.

Der USB-Stick stellt einen Fortschritt in der Computertechnologie dar und wird auch in der Zukunft mit seiner Effektivität überzeugen.