DSL

Schnell ins Netz mit DSL

Mit High Speed ins Internet – dank DSL kann heute jeder Computerbesitzer von zu Hause aus mit großer Geschwindigkeit auf der Datenautobahn unterwegs sein. DSL steht für „Digital Subscriber Line“, eine digitale Datenübertragung über das Telefonnetz. Über DSL lässt sich eine weit höhere Datenübertragungsrate – gemessen in Megabyte pro Sekunde – erreichen als über das Modem oder den Vorläufer ISDN. Die schnellen Leitungen machen den Genuss von Musik und Videoclips im Netz erst möglich und bedingen den Erfolg der Videoportale genauso wie der sozialen Netzwerke, die auf Kommunikation in Echtzeit setzen. Auch Videokonferenzen und Internettelefonie profitieren von den DSL Leitungen.

Immer online dank DSL Anschluss

Mit DSL ist der Computer immer online, ein mühsames und langwieriges Einwählen ist nicht mehr nötig. Das macht den Anschluss kostengünstig; der Verbraucher kann aus einer Vielzahl von attraktiven Flatrates wählen, bei denen er nur noch eine monatlich gleichbleibende Summe zahlt, unabhängig davon, wie viel Zeit er im Internet verbringt.

Eine zusätzliche Leitung ist für den DSL Anschluss nicht nötig. Man benötigt lediglich die passende Hardware: Einen DLS Router, der direkt an der Telefondose angeschlossen wird. Mehrere Computer in einem Netzwerk können an einen Router angeschlossen werden. Internet unterwegs zu nutzen ist per DSL nicht möglich, sofern kein WLAN Zugang in der Nähe ist; dazu muss der Internetnutzer auf UMTS zurückgreifen, was aber weit höhere Kosten verursacht als der DSL Anschluss.

ADLS für optimalen Internetgenuss

Um im Internet unterwegs zu sein, lädt der Rechner die digitalen Dateien temporär herunter; gleichzeitig ist es möglich, Daten vom eigenen Computer hochzuladen. Man unterscheidet daher bei DSL Anschlüssen in den Downstream, die Geschwindigkeit, mit der Daten aus dem Netz geladen werden, und dem Upstream, der Geschwindigkeit, mit der man vom eigenen Rechner aus Daten ins Netz laden kann.

Die gängigen DSL Anschlüsse unterscheiden sich in ihren Upstream und Downstream Übertragungsraten deutlich – man bezeichnet dies als asynchrones DSL oder kurz ADSL. Die tatsächliche Bandbreite variiert von Anbieter zu Anbieter; in der Regel kann der Kunde zwischen zwei bis 12 Megabytes per Sekunde im Downstream wählen, das bedeutet, es werden etwa 200.000 bis 1.200.000 Zeichen pro Sekunde heruntergeladen. Die Upstream Übertragungsrate macht etwa ein Achtel dieses Wertes aus. Für den Internetnutzer hat ADSL den Vorteil, den Downstream voll ausnutzen zu können.

Daneben gibt es auch DSL Anschlüsse, bei den Upstream und Downstream Übertragungsrate gleich sind, die so genannte symmetrische Datenübertragung oder SDSL. Für Heim- und Büroanschlüsse hat sich diese Form allerdings nicht durchgesetzt.

Noch schneller geht es mit VDSL

Besonders schnell ist man mit VDSL Anschlüssen auf der Datenautobahn unterwegs. Ganze 52 Megabytes per Sekunde schaffen diese ultra-schnellen Leitungen im Downstream und immer noch 11 Megabytes im Upstream. VDSL ist besonders für Unternehmer, die viel mit dem Internet arbeiten, zu empfehlen, da sie keine Zeit mehr mit langem Warten auf den Websiteaufbau verschwenden müssen. Allerdings ist VDSL noch nicht überall in Deutschland verfügbar; gerade in den ländlichen Gebieten sind die Leitungen noch nicht ausreichend ausgebaut, sodass dort noch auf langsamere Anschlüsse oder gar auf ISDN zurückgegriffen werden muss.