DVD ROM

Kleiner Bruder der DVD

Wohl jeden ist der Begriff DVD-R bekannt. Was aber DVD ROM bedeutet, weiß kaum jemand. Dabei handelt es sich hier um ein und dieselbe Sache.

Die DVD ROM steht als Nachfolger der CD ROM für die ständige Entwicklung der Computer Technologie. Die DVD ROM ist in der Lage, alle Daten zu lesen. Damit ist diese DVD flexibel in der Anwendung. Während eine Audio DVD nur Musik-Formate speichern und abgeben kann, sind die Verwendungsmöglichkeiten einer normalen DVD ROM um ein Vielfaches vielfältiger.

Eine DVD ROM wird in Single Layer und Dual Layer unterschieden. Die Speicherkapazität variiert zwischen 4,7 GB und 8,5 GB. Ein weiteres bezeichnendes Merkmal ist die lange Lebensdauer der DVD ROM. Im Gegensatz zu früheren Datenträgern wie die schon längst vergessene Diskette, hält eine DVD ROM bis zu 10 Jahre. Die Verschleißdauer ist hier ziemlich gering. Im Laufe der Entwicklung der DVD wurden hiermit auch die Kosten für die Speichermedien gesenkt.

Als häufig verwendetes Speichermedium gehört die Brennsoftware sowie der DVD Brenner und der etwas veraltete CD Brenner inzwischen zur gängigen Hardware eines PCs. Kaum ein Rechner kommt heute ohne diese Hardware aus. Selbst ältere Modelle können nachträglich mit einem CD ROM und DVD ROM Brenner ausgestattet werden und so mit der fortschreitenden Technologie Schritt halten. Neuere Modelle sind standardmäßig mit einem DVD Brenner und der dazugehörigen Software ausgerüstet.

DVD: Eine Entwicklung zum Staunen

Die DVD ROM ist nur eines der drei Datenformate einer DVD. Neben der DVD-Video, die die Wiedergabe von bewegten Bildern, wie Filme mit Ton auf abspielfähigen Geräten erlaubt, und der DVD Audio, die die Wiedergabe von Standbildern und Ton auf Abspielgeräten für DVD-Audio-Geräten gestattet, ist die DVD ROM ein vielfältig verwendbarer Datenträger, auf dem alle allgemeinen Computerdaten gespeichert werden können. Alle diese Datenträger können je nach Art der DVD mehrmals überschrieben und von in Computern eingebauten DVD-Laufwerken abgespielt werden. Der Anwender selber kann mit Hilfe seines DVD Brenners seine eigenen DVDs erstellen und abspielen. So können z. B. Urlaubsvideos für die Ewigkeit auf einer DVD aufbewahrt werden.

Doch bevor es soweit war, durchlief die DVD eine lange Entwicklung, die noch lange nicht aufgehört hat. Mitte der 90er Jahre kam zuerst einmal die CD auf den Markt. Mit der höheren Speicherkapazität wuchsen nicht nur die Möglichkeiten der Verwendung, sondern auch die Ansprüche der Verbraucher. Diese wollten nicht nur Standbilder oder Fotos speichern, sondern auch Filme sehen können. Zwar war dieses Bedürfnis vorerst mit der Video CD und der Laserdisc gedeckt, aber durch die stetig wachsende Veränderung des Film- und Musikmarktes, wurde auch eine Weiterentwicklung der Speichermedien notwendig. Nach einigen Umwegen und Problemen, kam 1997 endlich die DVD auf den Markt. Da die Kosten für einen DVD Brenner aber enorm hoch waren, konnte sie sich anfangs nur schwer durchsetzen.

Inzwischen gilt die Blu Ray als Nachfolger der DVD, so dass auch diese und mit ihr die DVD ROM bald von diesem Medium abgelöst werden.  Es bleibt spannend bei der Entwicklung der DVD ROM und die Zeit wird zeigen, wohin der Weg gehen wird.