CD ROM
Bei einer CD ROM handelt es sich um ein Speichermedium. Die Abkürzung steht für Compact Disc Read-Only Memory. Eine CD ROM gehört in die Kategorie der optischen Speichermedien. Oft sind Treiber für bestimmte Software Anwendungen auf ihr zu finden. Sie verfügt über eine Speicherkapazität von 650 bis 879 Megabytes. Die Lebensdauer dieser Rohlinge wird mit 10 bis 50 Jahren beziffert. Die Rohlinge haben eine Größe von 12 Zentimeter mal 1,2 Millimeter. Erstmals wurde die CD ROM im Jahre 1979 auf einer Messe in Tokio vorgestellt.

Auf einer CD ROM können die unterschiedlichsten digitalen Daten abgespeichert werden. Es kann sich dabei um Software Anwendungen, Filme, Bilder oder Texte handeln. Die digitalen Daten werden mittels einer Brennsoftware auf die Rohlinge gebracht. Dies kann über verschiedene Komponenten der Hardware geschehen. Beispielsweise kann ein externer CD Brenner genutzt werden, um eine CD zu erstellen. In einigen Computern sind bereits Laufwerke, die zur Beschriftung sowie zum Abspielen von CD ROMs dienen integriert. Die CD ROM zählt zu wenigen Speichermedien, die von nahezu jedem Computersystem ausgelesen werden kann.
Der Datenträger setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen. Bei dem Trägermedium handelt es sich um eine Kunststoffscheibe aus Polycarbonat. Der Durchmesser dieser Kunststoffscheibe beträgt 12 Zentimeter. Die Scheibe ist 1,2 Millimeter stark. Genauso wie bei einer Schallplatte befindet sich auf der Kunststoffscheibe eine spiralförmig verlaufende Datenspur. Die Informationsträger einer CD ROM sind kleine Vertiefungen auf der Kunststoffscheibe. Diese Vertiefungen werden Pits und Lands genannt. Sie werden mit einem Laserstrahl ausgelesen. Die Datenspur verläuft von innen nach außen. Am Beginn der Datenspur befindet sich ein Inhaltsverzeichnis. Dieses enthält Informationen über die Anzahl der einzelnen Elemente auf der CD ROM. Außerdem gibt es Aufschluss über die Länge der einzelnen Elemente sowie über die Gesamtspieldauer des Datenträgers.
Eine CD ROM kann in unterschiedlichen Geschwindigkeiten beschrieben und ausgelesen werden. Die maximale Lesegeschwindigkeit, die bei einer solchen CD erreicht werden kann, ist 72-fach. Wählt man diese Geschwindigkeit, ist eine Datenrate von 11,06 Megabytes möglich. Weitere Arbeitsprozesse, die während einer Beschriftung ablaufen, sind Synchronisation der Daten mit der jeweiligen Hardware, eine Überprüfung der Rohlinge auf Fehler sowie eine Codierung der Daten.
Wie hoch die Lebensdauer einer CD ROM wirklich ist, kann nicht mit Genauigkeit gesagt werden. Sie wird deshalb auf einen sehr weitläufigen Rahmen zwischen 10 und 50 Jahren geschätzt. Wie lang die Daten effektiv ausgelesen werden können, hängt von verschiedenen äußeren Faktoren ab. Rohlinge sollten immer in dafür gesehenen Hüllen aufbewahrt werden. Diese können entweder aus Papier oder aus Kunststoff gefertigt sein. Weiterhin sollte eine CD ROM nicht unter Einfluss des Sonnenlichts gesetzt werden. Kommt der Datenträger mit Wärme in Berührung, können die Daten verloren gehen. Eine Lagerung neben Wärme abgebenden Gegenständen lässt die Rohlinge sehr schnell altern. Man erhöht die Lebensdauer einer CD ROM, wenn man die Rohlinge bei circa 20 Grad Celsius in einem abgedunkelten Bereich lagert. Das zu erreichende Alter hängt aber auch von der Produktqualität ab. Eine CD ROM kann im Internet, in Geschäften, die Computerzubehör führen, und auch in einigen Supermärkten erworben werden.