Grafikkarten
Die Grafikkarte zählt bei einem Computer zur Hardware und wird verwendet, um die Bildschirmanzeige zu steuern. Der Prozessor leitet, bei Ausführung eines Programmes, die Daten an die Grafikkarte weiter und diese wandelt die Daten dann so um, dass auf dem Monitor ein Bild entsteht. Unter anderem stellt die Grafikkarte auch Anschlüsse für Bildschirme bereit. Demzufolge ist eine Grafikkarte für die Verwendung eines Computers zwingend notwendig.

Die erste Grafikkarte kam mit dem IBM – PC 1981 auf den Markt. Jedoch diente sie lediglich dazu, Texte einfarbig darzustellen. Die Geschichte der Grafikkarten nahm mit der Zeit jedoch eine rasante Entwicklung.
Beim Kauf einer neuen Grafikkarte sollte das Augenmerk darauf liegen, welche Anforderungen man an eine Grafikkarte stellt. Grafikkarten unterscheiden sich je nach Preis. Da heutzutage immer aufwendigere PC Spiele hergestellt werden, erfordert diese Entwicklung immer bessere Hardware, sprich leistungsstarke Grafikkarten. In früheren Zeiten reichte der PC als reines Arbeitsgerät vollkommen aus und somit auch die damals angebotenen Grafikkarten. Heute geht der Computermarkt mehr und mehr in den Bereich der PC Games. Um Farben und Figuren so realitätsnah wie möglich erscheinen zu lassen und um Spiele möglichst ruckelfrei spielen zu können, muss für eine schnelle Grafikkarte tiefer in die Tasche gegriffen werden.
Damit Spiele Hersteller die Funktionen der Grafikkarte nicht neu programmieren müssen, wurden Grafikschnittstellen entwickelt. Diese machen die Software weitestgehend unabhängig von der Grafikkarte. Sie stellen unter anderem Funktionen zum Aufbau und zum Berechnen des Bildes bereit.
Einsteiger Grafikkarten dienen vornehmlich für einfache Internetanwendungen oder Abspielen von DVD s und sind auch vollkommen ausreichend, um E-Mails zu lesen zu können oder zum Arbeiten im Office – Bereich.
Insbesondere die bereits angesprochenen PC Spiele benötigen eine schnelle Grafikkarte, meist sogenannte Performance oder High–End– Grafikkarten. Der CPU sollte über ausreichend Arbeitsspeicher verfügen, um zu gewährleisten, dass die Grafikkarte ohne Probleme genügend Speicher hat und die Spiele so schnell und reibungslos wie möglich verwendet werden können. Auch muss darauf geachtet werden, dass der Computer die Grafikkarte unterstützt und kompatibel ist.
Um die Grafikkarte in Betrieb nehmen zu können, muss die Rückseite des Computers geöffnet werden. In der Regel ist der oberste Steckplatz für die Grafikkarte vorgesehen. Die Karte passt nur an eine Steckstelle und ist einfach zu finden. Nun müssen noch die Treiber installiert werden. Diese sind beim Kauf der Grafikkarte meist inbegriffen. Die Grafikkarte ist bei Kompatibilität des PCs nun einsatzbereit.
Viele Computer sind mit einem integrierten On–Board Chipsatz ausgestattet. Dies reicht aus, um im Internet zu surfen. Um schnelle Spiele spielen zu können, ist dies jedoch keine Lösung. Im Office-Bereich sorgt die On–Board Lösung für die Darstellung flimmerfreier Bilder. Eine Grafikkarte der Mittelklasse wird jedoch benötigt, um zum Beispiel Fotos und Videos bearbeiten zu können. Moderne Grafikkarten verfügen über einen eigenen Prozessor. Dieser entlastet den Hauptprozessor auf dem Mainboard.
An den Geräuschen des Kühlers ist zu merken, dass eine Grafikkarte Schwerstarbeit leistet. Die Energie wird über einen Kühlkörper an die Luft weitergegeben und durch den Lüfter umgewälzt und verursacht dadurch Geräusche, die oft als störend empfunden werden.
Allerdings gibt es auch Grafikkarten mit einer passiven Kühlung. Diese sind dann fast geräuschlos und besitzen eine Kühlkörperkonstruktion, meist aus Aluminiumlamellen und Kupfer.