Festplatten

 

Jeder Computer besitzt eine interne Festplatte. Diese gilt als Massenspeicher, auf der Daten und Anwendungen eines PCs abgespeichert sind. Festplatten ersetzen in der heutigen Zeit die bisher bewerte Diskette aber auch den Festwertspeicher ROM. Dank der großen Speicherkapazität können Festplatten mehr Daten aufnehmen als bei einer Diskette. Im Gegensatz zur ROM kann man auf der Festplatte nicht nur die Daten lesen, sondern diese beliebig verändern und neu abspeichern. Sobald der Computer gestartet wird, greift das BIOS auf die Festplatte zu und sorgt dafür, dass das Betriebssystem geladen wird. Mit Hilfe des Betriebssystems ist man dann in der Lage, auf seine persönlichen Daten und Einstellungen zugreifen zu können. Auch die Anwenderprogramme stehen dann bereit. Die Festplatte ist in der heutigen Zeit nicht mehr weg zu denken. Das liegt an der großen Leistung und das zu einem kleinen Preis.

Der Begriff Festplatte leitet sich aus dem englischen Harddisk, HDD, ab. Durch die feste Bebauung als Hardware im Computer erhielt sie so ihren Namen. Im Jahr 1954 fand die Festplatte die erste industrielle Einsetzung. Seit dieser Zeit hat sich viel verändert und insbesondere die Speicherdichte hat einen Sprung nach vorn gemacht. Vom Prinzip her funktioniert die Festplatte, wie die ersten Modelle, der Unterschied liegt hierbei bei der hohen Speicherkapazität. Die Hardware Festplatte befindet sich in einem geschlossenen Metallgehäuse, das nahezu luftdicht ist, damit weder Staub noch Schmutz hinein gelangen können. Die einzige Verbindungsstelle zum Computersystem ist die Anschlussleiste für eine der vielen Schnittstellen ( IDE, SCSI, SATA). Sucht man den eigentlichen Datenspeicher der Festplatten entdeckt man diesen als eine oder mehrere Metallscheiben, die mit einem magnetischen Material versehen sind. Befestigt sind diese Scheiben mittels Heftklammern voneinander. Zwischen diesen Scheiben findet man die Schreib-Lese-Arme. Hiermit werden die Daten auf der Festplatte gelesen.

Beim Kauf einer internen oder externen Festplatte geht es vor allem um die Geschwindigkeit. Je schneller die Festplatte ist, umso besser laufen die Programme und die Daten sind flüssiger greifbar. Besonders, wenn es darum geht, die Programme des Betriebssystems schnell zu starten, ist eine gute Festplatte von Nöten. Große Datenmengen können nur dann abgespeichert werden, wenn auch der Massenspeicher dies schnell bewältigen kann. Daher sind beim Kauf einer Festplatte drei Kriterien wichtig: Umdrehungsgeschwindigkeit, Anzahl und Datendichte der Datenscheiben, sowie die Zugriffszeit.

In einigen Fällen kann es dazu führen, dass die Geschwindigkeit nachlässt oder die Festplatte beschädigt ist. Jetzt muss man nicht gleich einen neuen PC sich zulegen, sondern kann die Festplatte entfernen und diese durch eine neuwertige ersetzen. Ebenso besteht die Möglichkeit eine externe Festplatte hinzuzufügen. Diese wird entweder direkt in den Computer mit eingebaut oder nur mit einem USB Kabel verbunden. So besitzt man mehr Speicherkapazität und kann sogar eigene Betriebssysteme darauf abspeichern. Für Nutzer des Internets eine ideale Lösung um Daten für Trojanern und anderen Viren zu schützen. Nur Profis sollten eine interne Festplatte auswechseln, da es hier schnell zu Beschädigungen des Rechners kommen kann. Je nach Speicherkapazität erhält man bereits eine neue Festplatte für 40 Euro. Je größer das Volumen bzw. je schneller die Lese- und Schreibgeschwindigkeit sein soll, kann der Preis nach oben sich verschieben.