Arbeitsspeicher

 

Ein wichtiger Teil des Computers ist der Arbeitsspeicher. Er entscheidet über die Leistungsfähigkeit eines Computersystems, insbesondere, wenn es darum geht, eine große Datenmenge zu verarbeiten. Spricht man vom Arbeitsspeicher, dann fallen dabei auch Wörter, wie Lese- und Schreibgeschwindigkeit, sowie Speicherkapazität. Alles zusammen sorgt dafür, dass Programme auf dem Computer ausgeführt werden bzw Daten gespeichert werden können.

Der PC besteht aus der Hardware und der Software. Nur beide Dinge zusammen machen einen Computer aus, wobei der Arbeitsspeicher hierbei eine sehr bedeutende Rolle spielt. Der interne Speicher eines Prozessor reicht oft nicht aus, um schnell einen Zugriff auf die Festplatte zu erlangen. So kommt es, dass der PC Daten auf dem Arbeitsspeicher ablegt, die er schon verarbeitet hat oder noch verarbeiten muss. Danach werden die Daten wieder auf die Festplatte geschrieben.

Ein anderes Wort für Arbeitsspeicher ist Hauptspeicher oder RAM. Diese Abkürzung steht für Random Access Memory. Auch in Zukunft wird man auf den Arbeitsspeicher nicht verzichten können. Um die Funktionsweise dieser Hardware verstehen zu können, ist es wichtig, sich die Speicher-Architektur genauer anzusehen. Grundsätzlich gibt es hierbei drei Arten von Speicher auf dem PC. Der Cache, der Arbeitsspeicher und die Festplatte.

Wer sich mit dem Computer beschäftigt, der wird neben dem Mainboard, der Grafikkarte auch vom Speicherplatz gehört haben. Dieser Speicher sollte möglichst hoch sein, damit viele Daten dauerhaft abgespeichert werden können und das zu einem günstigen Preis. Die Lesegeschwindigkeit sowie die Schreibgeschwindigkeit spielen hierbei weniger eine Rolle. Wichtig ist, dass der Computer schnell auf die Daten zugreifen kann. Um dieses Problem zu lösen, wurde der Arbeitsspeicher in dem PC als Hardware eingebaut. So werden Daten sowie Teile des Betriebssystemes dort abgelegt, damit der Prozessor schneller darauf zugreifen kann. Werden Programme aus dem Arbeitsspeicher geladen und ausgeführt, erhält der Anwender schon nach wenigen Sekunden die Daten. Liegen die Daten jedoch auf der Festplatte, kann der Ladevorgang um einiges länger dauern.

Sucht man die Besonderheit des Arbeitsspeichers, dann findet man diesen in der leichten Veränderung der Speicherinhalte. Der Nachteil hierbei ist, dass die Daten verloren gehen, wenn die Betriebsspannung sinkt. Das geschieht beispielsweise dann, sobald der PC ausgeschaltet wird. Möchte man dauerhaft Daten auf dem Arbeitsspeicher sichern, dann müssen die Daten vorher in einen Flash-Speicher geschrieben werden. Ebenso geht dies mit einer Festplatte oder einem externen Speicher.

Ein weiteres Speichermedium ist der Cache. Diesen Speicherplatz findet man im Prozessor. Ohne den Cache wäre der Arbeitsspeicher nicht schnell genug und so wird der Cache als Zwischenspeicher eingesetzt. Bei voller Funktionalität wird ein Leerlauf des Prozessors verhindert und der Prozessor erhält ständig Codes aus dem Arbeitsspeicher zur Verarbeitung. Funktioniert der Cache oder auch der Arbeitsspeicher nicht mehr korrekt, dann kommt es zu einem Datenstau. Die Programme laufen langsamer oder unvollständig und es kommt zu einem Computerabsturz. Der gesamte Computer muss nun nicht gleich entsorgt werden, sondern kann mit einem neuen Arbeitsspeicher ausgestattet werden. Ebenso kann man auf Wunsch die Rechenleistung seines Computers erweitern, indem man diesen mit einem neuen aktuelleren Arbeitsspeicher aufrüstet. Die Geschwindigkeit nimmt zu und die Daten werden wieder besser und auch schneller verarbeitet. Des weiteren kann man so mehr Speicherplatz auf dem Rechner schaffen.