Maus
In jedem Informatikquiz hat die Maus ihren festen Platz. Schließlich gehört sie als Eingabegerät zum Computer, wie die Sonne zur Erde. Die beiden gelten als das ideale Paar in der Welt der elektronischen Gerätschaften. Natürlich gibt es noch mehr Eingabegeräte, wie den Gamepad, die Tastatur, oder den Joystick. Doch die Maus für den Computer, ist mit Abstand das bekannteste und auch beliebteste Produkt unter den gerade angegebenen Möglichkeiten.

Die Beliebtheit kommt nicht von ungefähr, denn mittlerweile gibt es zig Unternehmen, die sich mit der Herstellung der Maus beschäftigen. Fast alle großen Unternehmen, die sich mit dem Computer auseinandersetzen wie Apple oder Mircrosoft, produzieren auch die Maus. Außerdem wird die Maus auch in der Fachliteratur erwähnt. Unter anderem findet sie im Band “Der Computer als Werkzeug und Medium: Die geistigen und technischen Wurzeln des Personal Computers” von M. Friedewald Erwähnung. Auch andere Experten der Szene wie Ernst Ahlers und Sven Schulz haben sich mit dem Phänomen schriftlich auseinandergesetzt.
Viele Eingabegeräte wie Gamepad, Joystick oder Tastatur kennen wir schon von Kindesbeinen an. Da bildet die Maus keine Ausnahme. Ihren Namen erhielt sie, weil Sie verständlicherweise von ihrem Aussehen dem Nagetier verblüffend ähnlich sieht. Vor 43 Jahren wurde sie als Zubehör für den Computer der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Begeisterung über dieses Modell hielt sich zunächst jedoch in Grenzen. Viele Menschen, die seinerzeit an Rechnern arbeiteten, hielten die neue Erfindung für komplett überflüssig. Deshalb konnten sich Kritiker auch in keinster Weise vorstellen, dass dieses Eingabegerät einmal ein Verkaufsschlager werden sollte.
Doch die Kritiker sollten sich die täuschen. Die einstige Weltneuheit entwickelte sich genauso zu einem Renner wie die Tastatur, oder die anderen Eingabegeräte Gamepad und Joystick. Allerdings ist das erst seit 20 Jahren der Fall. Seitdem werden Computer und Maus stets in einen Topf geworfen. Und viele Menschen meinen ernsthaft, dass Maus und Computer in einem Herstellungsprozess zusammen entwickelt werden. Im Jahr 1991 kam auch die kabellose Variante auf den Markt. Eingabegeräte dieser Art, hatte es vorher noch nicht gegeben. Jene Produkte stehen per Funk in Verbindung mit dem Computer. Eine praktische Variante, denn so hat man kein Kabel mehr, wie man sie sonst bei einem normalen Modell hätte.
Ansonsten aber bleibt alles beim Alten. Auch bei einer Maus, die über Funk mit dem PC kommuniziert, werden die auf dem Monitor entstehenden Bewegungen mit der Hand ausgeführt. Obwohl die Technik im Gebiet der Eingabegeräte sich immer etwas Neues einfallen lässt, brauchen sie immer noch den Menschen, um ihre Stärken auszuspielen. Die Maus kann noch so modern und verlockend vom Design her aussehen. In erster Linie ist sie darauf angewiesen, dass der Mensch sie benutzt. Zum Beispiel mit den Fingern die Tastenfunktionen drückt, oder mit dem Gerät über das Mousepad fährt. Die Bewegung macht viel aus. Und wenn Sie sich so ein Eingabegerät zulegen, dann sollten Sie das richtige Mousepad keineswegs vergessen. Ansonsten werden Sie nicht viel Freude an Ihrem Produkt haben. Vor allem dann nicht, wenn es sich um ein Modell mit speziellem Kugellager handelt. Das richtige Mousepad kann dann bei der Bewegung Wunder wirken.