Lenkrad

Racing Games: Lebensechte Steuerung mit dem Lenkrad

Rasante Verfolgungsjagten, actiongeladene Rennen – was man sich auf der Straße nicht so einfach liefern kann, erlebt man dank einer Unzahl von PC Spielen und Games für Spielekonsolen vollkommen risikolos im Wohnzimmer. Realistischer Fahrspaß kommt auf, wenn man ein Lenkrad als Eingabegerät nutzt. Als Spieler bekommt man so viel eher das Gefühl, wirklich am Steuer eines Wagens zu sitzen und über die Straßen zu flitzen, als wenn man die virtuellen Autos über einen Joystick oder ein Gamepad steuert. Prinzipiell eignet sich jedes Rennspiel dafür, mit einem Lenkrad gespielt zu werden. Gamer, die das realitätsnahe Feeling mögen, haben Joystick und Gamepad daher schon lange in den Schrank geräumt und sich das Lenkrad auf dem Schreibtisch positioniert.

Vibrations Feedback und Pedale für ultimativen Spielspaß

Lenkräder für den ultimativen Racing-Spaß gibt es in einer Vielzahl von Variationen. Die Preise unterscheiden sich enorm: Ein einfaches Lenkrad ist schon für unter 20 Euro zu haben; Luxus-Lenkräder mit mehr Funktionen kostet bis zu 200 Euro. Für welches Lenkrad man sich entscheidet, hängt davon ab, wie realistisch sich das Fahrvergnügen vor dem Computer Bildschirm anfühlen soll. Überzeugte Gamer schwören auf ein Lenkrad mit Vibrations Feedback. Die Vibrationen simulieren kleinste Unebenheiten auf der Straße, das Vibrieren des virtuellen Motors wird spürbar. So erhält man das Gefühl, tatsächlich in einem dahinrasenden Wagen zu sitzen. Noch echter wird das Erlebnis, wenn man eine Kombination aus Lenkrad und Pedalunterstützung wählt. Damit gibt man sogar Gas und bremst wie in einem echten Auto. Der Anschluss an die Hardware erfolgt einfach über Kabel, bei neueren Geräten ist auch eine Verbindung per Bluetooth möglich.

Liebhaber von Racing Games wollen auf ein Lenkrad zur Spielsteuerung nicht mehr verzichten. Für andere Games dagegen haben sich die übrigen Eingabegeräte bewährt: Der Klassiker ist der Joystick. Mit Bewegungen des „Knüppels“ steuert man die Spielfiguren über den Monitor, verschiedene Knöpfe stehen je nach Spiel für unterschiedliche Funktionen. Nachempfunden ist das Gerät dem Steuerknüppel in einem Flugzeug; die Bedienung ist intuitiv und junge Gamer haben schnell raus, wie sie ihre Spielfiguren steuern können.

Gamepads und Grafiktabletts: Alternative Eingabegeräte

Ein weiterer Klassiker unter den Gamecontrollern ist das Gamepad. Schon der Spieleveteran Pong wurde in den 1970ern mit einem Gamepad gesteuert. Die Controller sind vor allem für die Steuerung von Konsolen Spielen beliebt. Für die Steuerung von PC Games haben sich eher Tastatur und Maus durchgesetzt; hier kommt es auf mehr Präzision an als bei den oft actionreichen Konsolenspielen; dieses Feingefühl erreicht man mit Tastatur und Maus eher.

Eine relativ neue Steuerungsmethode für ausgewählte Games ist die Eingabe über ein Grafiktablett. Dies wird meist eher im professionellen Bereich genutzt – wie auf einem Blatt Papier kann man auf dem Grafiktablett mit einem speziellen Stift schreiben, malen und zeichnen und so Entwürfe direkt von der Hand auf den Rechner übermitteln. Damit ist das Tablett eine ideale Eingabehilfe für Designer und Grafiker. Anstelle des Stiftes kann auch ein so genannter Puck genutzt werden, der eine sehr präzise Steuerung ermöglicht. Für Konsolen- und Computer Spiele, bei denen es auf große Genauigkeit ankommt, ist dieses Eingabegerät daher eine gute Alternative.