MacBook Air
Mit dem MacBook Air schließt Apple eine weitere Lücke in ihrem Produktangebot und aktualisiert mit dem MacBook Air das MacBook aus dem Jahre 2008. Das neue MacBook Air gibt es mit einem 11“-Display und einem 13“-Display.

Natürlich stellt sich beim MacBook Air 11“ die Frage, ob es sich bei dem Gerät um ein iPad mit Tastatur oder einem geschrumpften MacBook Pro handelt, denn bei beiden Geräten hat Apple Wesentliches weggelassen. So besitzt das MacBook Air keine Festplatte mehr und kommt ohne optisches Laufwerk aus. Der Nvidia-Grafikprozessor „Geforce 320M“ mit 256 MB DDR3 SDRAM sorgt für eine hervorragende Grafik. Zusätzlich mit dem 1,4 GHz-Prozessor ist die Leistungsfähigkeit des MacBook Air enorm. Doch jeder Fortschritt hat auch Nachteile – trotz Schnelligkeit und Kompaktheit.
Das MacBook Air 13“ hingegen hat seinem Vorgängern in puncto Grafik- und Prozessorleistung einiges voraus. Dieses Modell kommt in der Betriebsausstattung mit einem Intel-core 2 Duo“-Prozessor mit 6 MB. So wie im MacBook Air 11“ steckt auch im Macbook 13“ ein Nvidia-Grafikprozessor „Geforce 320 M“ mit 256 MB DDR3 SDRAM, der zusammen mit dem Arbeitsspeicher genutzt wird. Mit diesem Prozessor beträgt die maximale Auflösung auf externen Monitoren via Mini-DisplayPort 2560 x 1600 Pixel. Optional sind für den MacBook Air Adapter auf VGA-, DVI-, HDMI-Anschlüsse erhältlich, was für einen vielfältigen Verwendungszweck sorgt.
Der Monitor verfügt jetzt über eine stromsparende LED-Hintergrundbeleuchtung und hat eine Auflösung von 1440 x 900 dpi. Das Display kann so Filme oder TV im Breitbildformat ohne oder mit wenigen schwarzen Balken an. Leichte Spiegelungen durch den Lichteinfall werden durch die Kunststoff-Glossy-Oberfläche hervorgerufen, was aber die Wiedergabequalität des Monitors nicht beeinträchtigt. Hoher Kontrast und beeindruckende Farben sind das Ergebnis.
Zudem ist der Arbeitsspeicher von 2 GB auf 4 GB erweiterbar. Die herkömmliche Festplatte wurde durch Flash-Speicher (Solid State Drive, SSD) ersetzt, die im Gehäuse stecken. Diese Flash-Speicher werden von Toshiba extra für Apple hergestellt und sind nicht mit herkömmlichen SSD-Speichern kompatibel. Im Gegensatz zum iMac ist das natürlich auch für ein Mini-Notebook wenig, sorgt aber für einen beeindruckenden Geschwindigkeitsvorteil. In nur 16 Sekunden ist der MacBook Air gebootet – aus dem Standby-Modus ist es sogar sofort einsatzbereit. Auch die installierten Programme werden schnell geöffnet. Wer allerdings Windows 7 neben dem ursprünglichen Mac OS X 10.6 Leopard installieren möchte, muss auf eine externe Festplatte zurückgreifen, da die Speicherkapazität von diesem MacBook nicht ausreicht. Der Einbau einer zusätzlichen internen Festplatte ist beim MacBook Air nicht möglich.
Das MacBook Air gelangt per WLAN schnell ins Internet. Allerdings fehlen die Ethernet-LAN-Buchse und das DVD-Laufwerk. Das erklärt die Besonderheit der Lieferung. Die Software zur Wiederherstellung des Systems wird auf einem USB-Stick geliefert. Es sind nur zwei USB 2.0-Schnittstellen, ein Mini-DisplayPort, eien Audio-Stereo-Buchse für Lautsprecher und Headsets mit nur einem Klinkenstecker sowie eine Bluetooth-2.1-Schnittstelle vorhanden.
Außerdem läuft das MacBook Air selbst unter Volllast sehr leise. Das klassische Summen der Festplatten entfällt dank der Flash-Speicher.
Wer sich ein MacBook Air zulegt, erhält ein gut ausgestattetes Mini-Notebook, das mit seinem Design immer einen zweiten Blick wert ist. Die Leistung reicht ohne Probleme für normale Aufgaben sowie einfachen Video- und Audio-Anwendungen. Auch die Akkuleistung ist in Ordnung. Das MacBook Air ist auf jedem Fall einen Versuch wert.