Mac mini

 

Im Jahre 2005 brachte Apple den ersten Mac mini auf den Markt. Mit diesem Kompaktcomputer brach ein neues Zeitalter unter den Minicomputern an. Neben MacBook, iPhone und iPad steht auch der Mac mini für die Erfolgsgeschichte von Apple. Nun ist die 5. Generation des Mac mini da und überzeugt mit Verbesserungen, Kompaktheit, Schnelligkeit und Design.

So hat Apple seinen Mac mini völlig überarbeitet. Das „Unibody“-Gehäuse, das aus einem Stück Aluminium gefertigt wurde ist mit 3,6 cm Höhe flacher und mit einer Kantenlänge von 19,7 x 19,7 cm breiter als sein Vorgänger der 4. Generation. Das externe Netzteil ist weggefallen. Stattdessen sitzt der Spannungswandler nun mit im Gehäuse. Laut Apple verringert sich so das Volumen um insgesamt 20 %. Außerdem soll der Mac mini nach Angaben von Apple trotz gesteigerter Grafikleistung der energieeffizienteste Desktop-Rechner weltweit sein. So soll er im Betrieb weniger als 10 Watt an Leistung aufnehmen.

An der Rückseite des Mac mini befindet sich nun auch zusätzlich eine HDMI-Buchse, über die Full-HD-Flachbildschirme mit Bild- und Mehrkanalton angeschlossen werden können. Selbst gewöhnliche Computermonitore lassen sich mit dem mitgelieferten HDMI-auf DVI-Adapter an den Mac mini anschließen. Über den MiniDisplayPort lässt sich außerdem ein zweiter Bildschirm mit bis zu 2560 x 1600 Pixeln anschließen. Dazugekommen ist auch ein Steckplatz für SD-Karten an der Rückfront.

Auch das Innenleben des Mac mini hat sich etwas verändert. So entspricht er nun weitgehend dem Innenleben des aktuellen MacBook. Dabei ist die wichtigste Neuerung die Nvidia-Chipsatzgrafik „GeForce 320 M“. Mit 256 MByte RAM arbeitet sei deutlich schneller als die bisherige 9400M-Grafik. Der integrierte Intel-Core-2-Duo-Prozessor kommt mit 3 MB daher und arbeitet mit einer Taktrate von 2,4 GHz standardmäßig oder 2,66 GHz als optionales Zubehör. In der Grundausstattung besitzt der Mac mini zwei 1-GB-SO-DIMMS. Dieser Speicher kann optional auf 8 GB erweitert werden. Dafür benötigt man nicht wie früher einen angeschliffenen Spachtel mehr. An der Unterseite des Mac mini befindet sich eine einfach zu öffnende runde Platte, so dass die Module ohne Weiteres integriert werden können.

Die Festplatte des Mac mini besitzt standardmäßig eine Speicherkapazität von 320 GB. Es gibt auch den Mac mini mit 500 GB, aber keine Solid-State-drives. Das optische Laufwerk liest bis zur Double-Layer-DVD alles außer den Blu-Ray-Discs. Außerdem ist der Mac mini mit dem Bluetooth 2.1+DER, dem Gigabit Ethernet, FireWire 800, vier USB 2.0-Schnittstellen, kombinierten Audio-Ein- und Ausgänge und dem Softwarepaket iLife ausgestattet.

Zusätzlich wurde auch das Server-Modell des Mac mini überarbeitet. Statt des optischen Laufwerks enthält der Mac mini eine zweite Festplatte und wird mit dem Betriebssystem Max OS X-Server ausgeliefert.

Nicht in der Lieferung sind wie bisher auch die Tastatur und die Maus. Dieses Zubehör muss dazu gekauft werden, was angesichts der ziemlich angehobenen Preise von Apple doch eine zweite Überlegung wert ist. Schließlich schlägt der Mac mini in Deutschland aufgrund der Urheberrechtsgabe mit 809 Euro zu Buche und in Österreich mit 799 Euro.

Der Mac mini – ein Spitzengerät mit Spitzenpreisen, das sein Geld jeden Cent wert ist.